Skulptur und Plastik
Skultpuren
Die Dreidimensionalität in der Skulptur entfaltet ihre ganz eigene manifeste Ästhetik, weil sie fassbar, brechbar, behaubar, spürbar, ergreifend, schmelzend, „handgreiflich“, zerbrechlich-unzerbrechlich, fragil-unumstößlich ist.
In der Auseinandersetzung mit dem Material, sei es Holz, Stein, Kunststoff etc. erwächst die Form, zunächst unsichtbar oder visionär angelegt, durch individuelle Künstlerhand.
| Karl Heinz Proske |
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Der Holzbildhauer Karl Heinz Proske wandert oft stunden- und tagelang durch die Wälder, um sein ganz individuelles Holz, ob als Stamm, Wurzel oder Ast, zu finden, das zu ihm quasi spricht. Die Weiterbearbeitung, primär mit der Axt, nimmt er meist an Ort und Stelle vor. Die meisterhafte Gestaltung – ausschließlich – mit der Axt, erfordert neben dem geschulten und zielsicheren Umgang mit diesem Werkzeug, sein herausragendes Vermögen, in die „innere und äußere Kommunikation mit dem lebendigen Holz“ einzutreten. Aktuell finden Sie eine kleine Auswahl im Atelier Atosha vor, auf Wunsch stehen weitere Arbeiten nach persönlicher Absprache zur Ansicht und zum Verkauf zur Verfügung. |
| Fred Vosseler |
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In Kürze werden im Innenhof des Palais Wieser verschiedene Arbeiten des Bildhauers Fred Vosseler zu sehen sein. http://www.skulptur-vosseler.de
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| Marek Walczak |
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In Kürze werden im Innenhof des Palais Wieser verschiedene Bronzeplastiken und Skulpturen des Heidelberger Künstlers Marek Walczak zu sehen sein. |
Plastik
Die als „Meisterin der modernen Plastik“ betitelte Camille Claudel ist - neben Louise Bourgeois und Isa Genzken - eine der größten Vorbilder für die Künstlerin Dagmar Atosha Wolf-Heger. Jedoch ist die Gattung Plastik ein „sehr junges Kind“ in ihrem Oeuvre. Hier liegt ihr Schwerpunkt auf den Materialien Holz, Hanf, Ton und anderen Werkstoffen, die sie sammelt, zusammenfügt, einwebt, einflechtet etc.
In „Noli me tangere“ verknüpft sie eine Bildhauerarbeit in Jura-Muschelkalksandstein aus dem Rhone-Tal in der Provence mit Straußen-Ei, Knochen und Seidenkokon. Ihre Plastiken, insbesondere auch ihre Hanf-Licht-Körper, zeichnen sich durch eine subtile, feinsinnige Zartheit und Fragilität aus, gepaart mit einer robusten Natur, die Bodenhaftung und manifest gewordene geistige Prinzipien symbolisieren.
Primär geht es ihr nicht per se um eine naturalistische Abbildung des Gesehenen oder Erlebten, sondern vielmehr um eine ideenreiche, phantasievolle - aber nicht phantastische - Auseinandersetzung, bei der sie sich ganz auf die Aura der Materialien und den inneren Gehalt der Dinge bezieht. Es finden sich immer wieder geheimnisvolle Spuren, die sich dem Auge des Betrachters nicht unmittelbar oder offensichtlich erschließen, sondern erst beim näheren intensiven Hinsehen und Hinterfragen des Wahr- genommenen offenbaren. Indes es bleibt ein Rest-Geheimnis, das sie auch nicht lüften möchte.








